Migräneoperation
Modernes Behandlungsverfahren für Patienten, die auf Standardmedikamente oder Injektionsbehandlungen nicht ansprechen.
Skandinavisches Zentrum für Migränechirurgie
Was ist eine Migräneoperation?
Bei einer Migräneoperation werden durch kleine chirurgische Eingriffe bestimmte Nerven (sogenannte Triggerpunkte) an Stirn, Schläfen oder Nacken von drückendem Gewebe befreit. Während der Operation wird der Nerv entlastet, wodurch der Druck reduziert wird. Dies kann zu weniger und milderen Migräneattacken oder sogar zum vollständigen Verschwinden der Migräne führen.
Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, und der Patient kann am selben oder am nächsten Tag nach Hause gehen. Dadurch kann der Druck auf den Nerv gelindert, die Entzündung reduziert und somit sowohl die Anzahl als auch die Schwere der Anfälle bei den am stärksten Betroffenen verringert werden.
Skandinavisches Zentrum für Migränechirurgie
Die Migränechirurgie ist eine relativ neue Behandlungsmethode, die für Patienten relevant geworden ist, die nicht auf Standardmedikamente oder Injektionstherapien ansprechen. Die Operation wurde Anfang der 2000er-Jahre in den USA entwickelt und hat sich seitdem in mehreren Ländern verbreitet. Über hundert wissenschaftliche Publikationen bilden die Grundlage dafür.
Studien belegen, dass Migräne zu den weltweit häufigsten und beeinträchtigendsten Erkrankungen zählt. Allein in Schweden leiden schätzungsweise über eine Million Erwachsene unter Migräneattacken, die sowohl das Berufs- als auch das Privatleben beeinträchtigen. Störts Erfahrung mit dem Eingriff stammt aus den USA, doch in Europa und anderen Kontinenten bieten zahlreiche Kliniken Migräneoperationen an.
Elite Clinic ist die einzige Klinik in Schweden, die Migräneoperationen anbietet. Deshalb haben wir sie gegründet Skandinavisches Zentrum für Migränechirurgie um unsere Patienten bestmöglich und mit qualifizierter, multidisziplinärer Betreuung zu versorgen.
Im Skandinavischen Zentrum für Migränechirurgie ist Dr. Reza Tabrisi für die Untersuchung und Beurteilung von Patienten zuständig. Er ist Facharzt für Neurologie und Plastische Chirurgie am Universitätsklinikum Örebro und verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Neurochirurgie, Neurologie, Plastische Chirurgie und Migränechirurgie. Er forscht sowohl in der Neuropsychiatrie als auch in der Plastischen Chirurgie. Darüber hinaus berichtete er über den ersten Fall eines Tolosa-Hunt-Syndroms (einer seltenen Kopfschmerzdiagnose), der durch eine Migräneoperation geheilt wurde.
So läuft die Untersuchung und Behandlung ab:
1. ichvor dem Besuch
Vor Ihrem Besuch müssen Sie einen Fragebogen ausfüllen und einreichen. Dieser bildet die Grundlage für die neurologische Untersuchung.
2. Neurologische Untersuchung
Zunächst wird der Patient neurologisch untersucht, um sicherzustellen, dass er tatsächlich an Migräne und nicht an einer anderen Form von Kopfschmerzen leidet. Die Untersuchung umfasst unter anderem eine gründliche neurologische Untersuchung, die Überprüfung der Medikamente, gegebenenfalls eine Ultraschalluntersuchung der Nerven und, falls erforderlich, eine Röntgenuntersuchung des Gehirns und der Halswirbelsäule mittels CT oder MRT.
3. Triggerpunktprüfung
Beim ersten Besuch wird eine Blockade mit Lokalanästhesie, gegebenenfalls mit Cortison und Botulinumtoxin A, durchgeführt, um mögliche Triggerpunkte zu finden, die Kopfschmerzen auslösen.
Wem kann geholfen werden?
Studien zeigen, dass eine Migräneoperation vor allem Patienten hilft, die trotz anderer Behandlungen häufige, stark beeinträchtigende Migräneanfälle haben und bei denen andere mögliche Ursachen ausgeschlossen wurden. Die Patienten werden sorgfältig anhand einer klinischen Untersuchung durch einen Neurologen, bildgebenden Verfahren und weiterer neurologischer Untersuchungen ausgewählt.
Ergebnisse und Risiken
Studien belegen deutliche Verbesserungen nach der Operation: Zwischen 68 % und 100 % der Patienten berichten von einer spürbaren Besserung, und bis zu 87 % erleben ein nahezu vollständiges Verschwinden ihrer Migräne. Die häufigsten Nebenwirkungen, wie Taubheitsgefühl oder Kribbeln im Operationsgebiet, sind in der Regel vorübergehend. Etwa 32 % berichten von Nebenwirkungen, schwerwiegende Komplikationen sind jedoch selten. Sowohl Patientenberichte als auch statistische Auswertungen bestätigen eine signifikante Reduktion von Häufigkeit und Intensität der Attacken. Ein kleinerer Anteil, etwa 4–33 %, profitiert jedoch überhaupt nicht von der Operation. Die Ursache hierfür ist noch unklar und muss durch weitere Forschung geklärt werden.
Wissenschaftliche Unterstützung
Internationale Forschungszusammenfassungen aus PubMed und anderen Quellen betonen, dass die chirurgische Migränebehandlung gut vertragen wird und bei sorgfältig ausgewählten Patientengruppen nach einer gründlichen neurologischen Untersuchung eine sichere und spürbare Linderung bietet.
Nachfolgend finden Sie einige Links zum Thema Migräneoperationen und Operationsergebnisse:
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